Für unabhängige Bekleidungsmarken

Streetwear produzieren lassen – passend zu Ihrer Kollektion

Legen Sie Passform, Stoff und Größenverteilung fest, bevor Sie Bestand aufbauen. Individuelle Konfektion beginnt ab 50 Stück pro Farbe. Aus Ihrem Briefing entwickeln wir eine klare Produktionsspezifikation.

Eine Kollektion beginnt vor dem Druckmotiv: Silhouette, Stoffgewicht, Stückzahlen je Größe, Budget und Verkaufsstart müssen zusammenpassen. Bestand in den falschen Größen bindet Mittel für die nächste Kollektion. SKLUBS arbeitet mit Produktionspartnern in Guangdong auf zwei Wegen: Veredelung vorhandener Rohware oder Entwicklung eines eigenen Schnitts. Stimmen Sie Druck, Etiketten und Verpackung vor Produktionsbeginn ab.

Unterschiedliche Kleidungsstücke brauchen unterschiedliche Produktionsentscheidungen. Beginnen Sie mit der Spezifikation.
Die erste Entscheidung

Rohware veredeln oder einen eigenen Schnitt entwickeln?

Davon hängen Bemusterung, Mindestmenge und Zeitplan ab. Vergleichen Sie beide Wege vor der Angebotsanfrage.

PassformSchulterBreite/LängeEinsatzPrüfpunkt
RegularAuf der SchulterEtwa 0,62AlltagskleidungDie vollständige Maßtabelle prüfen.
BoxyAuf der Schulter, kurzer Ärmel0,72–0,78Kurz und weitMehr Länge verändert die Silhouette.
Oversized3–6 cm überschnitten0,68–0,74Lockere PassformDer Stoff braucht ausreichend Stand.
CroppedAuf der SchulterAb 0,80Verkürzter RumpfKleine Längenänderungen wirken sich deutlich aus.
Heavy oversized6–10 cm überschnitten0,70–0,76Strukturierte StreetwearGewicht und Fall am Muster prüfen.

Rohware hat bereits einen Schnitt und eine Größenstaffelung. Sie können die Passform vor der Veredelung prüfen; andere Marken können dieselbe Basis verwenden. Bei eigener Konfektion bestimmen Sie Stoff, Nähte, Bündchen und Ausstattung. Die Mindestmenge beträgt 50 Stück pro Farbe. Nutzen Sie Verkaufsdaten, Rückmeldungen und Mustermaße, um die Investition in einen eigenen Schnitt zu planen.

Boxy entsteht durch Proportionen, nicht allein durch ein höheres Stoffgewicht.

Vor der Schnittentwicklung.Vergleichen und tragen Sie mehrere Rohwarenmodelle. Vermessen Sie die passende Referenz und dokumentieren Sie gewünschte Änderungen.

Stoffauswahl

Die Grammatur ist nur ein Teil der Spezifikation.

Jerseys gleicher Grammatur können unterschiedlich ausfallen. Garn, Konstruktion, Ausrüstung und Einlaufverhalten bestimmen das Ergebnis.

StoffGrammaturFallVerwendungVergleich
Leichter Jersey140–160 g/m²Fließend; Deckkraft prüfenSommer oder FutterLeicht
Standardjersey180 g/m²AusgewogenAlltags-T-ShirtStandard
Schwerer Jersey200–240 g/m²Mehr StandPremium- oder Boxy-ShirtSchwer
Extra schwerer Jersey250–280 g/m²StrukturiertHeavy oversizedExtra schwer
Gerauter Sweatstoff300–350 g/m²Weich und warmHoodieGeraut
Schwerer Sweatstoff400–450 g/m²Deutlicher StandSchwerer HoodieSchwer

Fragen Sie neben der Grammatur nach gekämmter oder kardierter Baumwolle, Garnkonstruktion und Ausrüstung. Diese beeinflussen Griff, Pilling und Oberfläche. Prüfen Sie das Einlaufen am tatsächlichen Muster. Halten Sie Maße vor und nach der Wäsche fest und vereinbaren Sie Toleranzen. So lassen sich Erstproduktion und Nachbestellungen sinnvoll vergleichen.

Beurteilen Sie Sweatstoff nach Griff und Ausrüstung, nicht nur nach dem Gewicht.

Das Muster nach der Wäsche prüfen.Befolgen Sie die vorgesehenen Pflegehinweise. Prüfen Sie Maße, Nähte, Pilling und Veredelung vor der Freigabe.

Größenverteilung

Bestellen Sie passend zu Ihrer Zielgruppe.

Verkaufsdaten und Anproben sind die Grundlage. Die Aufteilung für 300 Stück ist ein Rechenbeispiel, keine Marktprognose.

GrößeBeispiel RegularBeispiel OversizedBeispiel: 300 Oversized-Teile
XS4%3%9
S14%11%33
M28%26%78
L29%30%90
XL17%20%60
XXL8%10%30

Passen Sie die Aufteilung an Zielgruppe, Vertriebskanal und Kleidungsstück an. Hoodies und T-Shirts haben nicht zwangsläufig denselben Größenbedarf. Eine überschaubare erste Kollektion erleichtert die Auswertung. Nutzen Sie Retourengründe und Passformrückmeldungen für die nächste Bestellung. Vergleichen Sie Maße statt nur Größenbezeichnungen verschiedener Hersteller.

Erfassen Sie Verkäufe je Größe, damit Nachbestellungen der tatsächlichen Nachfrage folgen.

Die Tabelle ist ein Beispiel.Ersetzen Sie die Prozentsätze durch eigene Daten und bestätigen Sie die Größenaufteilung vor Produktion.

Budget und Bestand

Planen Sie die Gesamtkosten der Kollektion.

Berücksichtigen Sie Muster, Kleidung, Veredelung, Etiketten, Verpackung, Transport und Inhalte für den Verkaufsstart.

KostenpositionPlanungszeitpunktZu klären
Schnitte und PrototypenVor ProduktionUmfang und Musterkosten
ProduktionsanzahlungBei AuftragsbestätigungZahlungsplan im Angebot
Etiketten, Hangtags und BeutelMit dem BriefingSpezifikationen und Mengen
RestzahlungNach VereinbarungZahlungsbedingungen
Transport und EinfuhrVor AuftragsbestätigungDAP; Einfuhrabgaben gesondert
Fotografie und InhalteVor VerkaufsstartBilder und Formate
GesamtbudgetVor BestellungFreigegebenes Angebot verwenden

Planen Sie mit schrittweisem Abverkauf und einer Reserve für Nachbestellungen und Änderungen. Nennen Sie bei Vorbestellungen nur Termine, die der Produktionsplan trägt. Internationale Lieferungen werden auf DAP-Basis angeboten, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist. Einfuhrzölle und Steuern fallen am Bestimmungsort an.

Ein niedrigerer Stückpreis macht eine größere Bestellung nicht automatisch wirtschaftlicher.

Kosten je verkauftem Stück berechnen.Bei 9 € Warenkosten und 70% Abverkauf entfallen etwa 12,86 € Bestandskosten auf jedes verkaufte Teil, vor weiteren Kosten. Das ist ein Rechenbeispiel, kein SKLUBS-Preis.

Druck und Stickerei

Das Verfahren muss zu Motiv und Stoff passen.

Prüfen Sie Optik, Griff, Position und Waschverhalten am Muster.

SiebdruckFür flächige Motive geeignet. Farben, Separationen, Einrichtungskosten und Finish vor Bemusterung abstimmen.
StickereiFür Logos und Aufnäher geeignet. Stichzahl, Größe und Detailgrad beeinflussen das Ergebnis. Feine Linien benötigen gegebenenfalls Anpassungen.
DTF-TransferFür detailreiche mehrfarbige Motive. Griff und Waschverhalten am gewählten Stoff testen. Für eigene Konfektion gilt weiterhin das Minimum von 50 Stück pro Farbe.

Weitere Möglichkeiten sind wasserbasierter Siebdruck, Puff-Effekte sowie gewebte oder gestickte Aufnäher. Prüfen Sie Motive in Originalgröße und legen Sie die Position fest. Dehnung und Falten verändern die Wirkung. Muster und Pflegehinweise sollten gemeinsam freigegeben werden.

Maße und Position der Veredelung am freigegebenen Muster festhalten.
Markenausstattung

Etiketten und Details gehören zur Kollektion.

Planen Sie Nackenlabels, Pflegeangaben, Hangtags und Einzelverpackung gemeinsam. Kosten hängen von Material, Gestaltung und Menge ab.

NackendruckMarkenangaben im Kleidungsstück
WebetikettEin eingenähtes Markenlabel
MarkenpatchMaterial und Befestigung nach Spezifikation
HangtagKarton, Finish und Befestigung abstimmen
PflegeetikettZusammensetzung und Pflege für den Zielmarkt
EinzelverpackungBeutelformat und Angaben vorab festlegen
Hoodie-DetailsKordeln, Ösen und Zutaten abstimmen
Aufgenähter PatchMaterial, Maße und Naht am Muster bestätigen

Nackenlabels, Hangtags und Verpackung sollten dieselbe Markenidentität zeigen. Liefern Sie endgültige Texte vor der Bemusterung. Notwendige Produktangaben dürfen nicht nur aus gestalterischen Gründen entfallen; stimmen Sie ihre Position ab. Prüfen Sie kleine Details auch am physischen Muster.

Nackenlabels, Pflegeetiketten und Patches haben eigene Beschaffungszeiten.

Ausstattung frühzeitig bestellen.Etiketten und Hangtags haben eigene Mengen und Vorlaufzeiten. Nehmen Sie sie direkt ins Briefing auf.

Kennzeichnung und Unterlagen

Bereiten Sie die Angaben für Ihren Zielmarkt vor.

Klären Sie, wer Texte liefert und freigibt. Anforderungen hängen vom Absatzmarkt und Vertriebsweg ab.

  1. Faserzusammensetzung.Verwenden Sie bestätigte Fasernamen und Anteile des tatsächlichen Stoffes. Prüfen Sie Sprache und Formulierung für Ihren Absatzmarkt.
  2. Pflegehinweise.Stimmen Sie Hinweise auf Stoff, Veredelung und Zutaten ab und testen Sie sie am Muster.
  3. Herkunft und Unternehmensangaben.Verwenden Sie zutreffende Herkunftsangaben und erforderliche Angaben zum verantwortlichen Unternehmen. Kennzeichnung vor Produktion prüfen.

Zertifizierungs- und Umweltaussagen müssen durch passende Unterlagen zum konkreten Material oder Produkt gedeckt sein. Ein Materialzertifikat ist keine pauschale Zertifizierung der Kollektion. Benennen Sie benötigte Nachweise im Briefing und prüfen Sie ihren Geltungsbereich. Bewahren Sie Spezifikationen und Auftragsdaten zur Zuordnung der Charge auf.

Produkt- und Chargenunterlagen vor Auftragserteilung vereinbaren.
Bemusterung

Drei Prüfungen vor dem Versand.

Klären Sie Passform, Material und Veredelung, bevor Sie die gesamte Serie beauftragen.

01

Passformprototyp

Prüfen Sie Länge, Brustweite, Schultern, Armlöcher und Bündchen. Dokumentieren Sie Ersatzstoffe und gewünschte Änderungen.

02

Fertig ausgestattetes Muster

Stoff, Schnitt, Veredelung, Etiketten und Hangtag gemeinsam prüfen. Das freigegebene Muster dient als Produktionsreferenz.

03

Produktionsprüfung

Farbe, Maße und Motivposition mit der Referenz vergleichen. Prüfpunkte und Toleranzen vorab vereinbaren.

Vollständige Maßtabellen und technische Zeichnungen vermeiden unnötige Musterschleifen. Änderungen mit Fotos erläutern. Musterkosten und eine mögliche Anrechnung auf den Produktionsauftrag gehören ins Angebot.

Vom Briefing bis zur Produktion dieselbe freigegebene Spezifikation verwenden.

Ein vollständiges technisches Paket erstellen.Alle Größen und Maßeinheiten angeben. Toleranzen für Breite, Länge und kritische Punkte vereinbaren.

Vom Verkaufsstart rückwärts planen.

Freigaben, Etiketten und Fotografie parallel zur Fertigung planen. Die Tabelle zeigt die Reihenfolge, keine garantierten Lieferzeiten.

MeilensteinEigene KonfektionRohwareZu klären
Briefing und StoffeZuerstZuerstVerfügbarkeit von Stoff und Farbe
Schnitt und MaßeVor BemusterungVollständige Maßtabelle liefern
MusterfreigabeVor ProduktionVor VeredelungZeit für Rückmeldung und Änderungen
Etiketten und HangtagsMit der BemusterungMit dem DesignAlle Komponenten einplanen
Fertigmuster und FotosVor VerkaufsstartVor VerkaufsstartFotografie auf Musterverfügbarkeit abstimmen
ProduktionsstartNach FreigabeNach FreigabeAnzahlung und Spezifikationen bestätigen
Prüfung und VersandVor VersandVor Versand
Wareneingang und BestandVor VerkaufsstartVor VerkaufsstartPuffer für Transport und Annahme
VerkaufsstartVereinbarter TerminVereinbarter TerminNur einen belastbaren Termin veröffentlichen
Ein vollständiges Briefing ermöglicht ein projektspezifisches Angebot.

Lieferpuffer vorsehen.Änderungen, Zoll und Transport berücksichtigen, bevor Sie Kunden einen Termin zusagen.

Klären Sie bei Nachbestellungen, ob Stoff und Schnitt reserviert werden können. Neue Färbechargen können abweichen. Vergleichen Sie Referenzen und planen Sie anhand tatsächlicher Bestände und Nachfrage.

Mengen und Lieferung

Klare Bedingungen vor Produktionsbeginn.

Das schriftliche Angebot regelt Muster, Zahlung, Fertigung und Lieferung. Eigene Konfektion beginnt bei 50 Stück pro Farbe.

BriefingRohware und gewünschte Veredelung benennen
50Stück pro Farbe bei eigener Konfektion
AngebotAuf Grundlage von Spezifikation und Lieferadresse
MusterUmfang, Kosten und Termine vorab abstimmen
ProduktionPlanung nach Spezifikations- und Musterfreigabe
QualitätPrüfungen und Toleranzen je Auftrag
DAPEinfuhrzölle und Steuern am Bestimmungsort
LieferungRoute und Termine laut Angebot

Benennen Sie jedes Modell, jede Farbe, den Stoff und die Größenverteilung. Führen Sie Farbvarianten separat auf und verteilen Sie Größen innerhalb des vereinbarten Auftrags. Eine erste eigene Kollektion braucht Schnittentwicklung und Bemusterung und daher einen anderen Zeitplan als die Veredelung von Rohware.

Häufige Fragen

Vor der ersten Bestellung klären.

Kann ich mit Rohware beginnen?

Ja. Mit Rohware können Sie Passform und Nachfrage testen. Benennen Sie Modell, Veredelung und Menge. Eigene Konfektion beginnt ab 50 Stück pro Farbe.

Planen Sie anhand von Zielgruppe, Budget und Größenverteilung. Wenige klar definierte Modelle erleichtern den Einstieg. Für eigene Konfektion gelten mindestens 50 Stück pro Farbe.

Das hängt vom Verfahren ab. Siebdruck benötigt Separationen und Siebe; Transfers funktionieren anders. Senden Sie Motiv, Druckmaße und Kleidungsfarbe.

Messen Sie vor und nach der Wäsche gemäß den vorgesehenen Pflegehinweisen. Prüfen Sie auch Pilling und Veredelung und vereinbaren Sie Toleranzen.

Beschreiben Sie Herstellungs- und Veredelungsort zutreffend. Lassen Sie die Formulierung für den Absatzmarkt vor Kennzeichnung und Veröffentlichung prüfen.

Teilen Sie Bestand und Verkäufe je Größe und Farbe mit. Verfügbarkeit, Chargenunterschiede und Termine vor neuen Kundenzusagen bestätigen.

International wird DAP angeboten, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist. Einfuhrzölle und Steuern sind am Bestimmungsort fällig. Prüfen Sie die Kostenpositionen einzeln.

Ja. Liefern Sie technische Skizzen, Maßtabellen und gegebenenfalls ein Referenzteil. Das Muster bestätigt das Zusammenspiel von Stoff und Schnitt.

Fragen Sie gradierte Schnittdateien und Maßtabellen im Briefing an. Dateiformate und Übergabe schriftlich vereinbaren.

Das hängt von Stoff, Produktionsweg, Musterkorrekturen und Zielort ab. Fragen Sie nach einem Gesamtplan einschließlich Prüfung und Transport.

Kollektion ergänzen

Verpackungen und Etiketten für Ihre Bekleidungsmarke

Ergänzen Sie Ihre Kollektion mit bedruckten Kartons, bedruckten Beuteln und Aufklebern und Etiketten. Unsere Verpackungsratgeber helfen bei der Vorbereitung. Verpackungsmengen gehören in die Anfrage.

Projekt starten

Nennen Sie Passform, Farben, Mengen und Verkaufsstart.

Senden Sie Zeichnungen oder Referenzen, Stoffgewicht, Größenverteilung und Lieferadresse. Daraus erstellen wir Bemusterungsplan und Angebot.

Passform und Stoff definiertAb 50 je FarbeSchnittübergabe vereinbartDAP-Lieferung